Pollen
- die kleinen Plagegeister
Pollen sind das männliche Erbgut der Pflanze und werden u.a.
mit dem Wind verteilt. Große Mengen
davon können bei bestimmten Menschen zu Pollenallergien (Heuschnupfen)
führen.
Allein eine einzige Roggenähre kann zwischen 2 und 4 Millionen
Pollenteilchen auf den Weg schicken.
Bei günstigem Wind, trockenem und warmem Wetter können
diese Pollen bis zu 200 Kilometer,
in ganz besonderen Fällen bis 400 Kilometer zurücklegen.
Die häufigsten
Auslöser einer Pollenallergie sind die Frühblüher
wie Birken-, Erlen-, Hasel und dann
auch Gräserpollen. Die Pollenflugzeiten variieren von Jahr
zu Jahr, je nach Witterung. Die verschiedenen
Blütezeiten der Pflanzen sind im Pollenflugkalender festgehalten.
Zu berücksichtigen
ist auch, dass die Pollen je nach Saison und Gebiet unterschiedlich
fliegen können.
In den höheren Lagen hängt die Flugsaison meist ein
paar Tage oder auch Wochen hinterher.
In Deutschland
fangen Blüte und Frühling zuerst im Oberrheingraben
an und breiten sich dann
sukzessive bis nach Nordosten zur Ostsee hin aus.
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